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Der Gidran

Gidran ist die letzte fast vollständig heil gebliebene Rasse von der einst weltberühmten Pferdezucht in historischem Ungarn.

Diese hervorragende Rasse, die wegen ihrer geringen Anzahl immer im Gefähr ist, weist sehr gute genetische Fähigkeiten auf, ist der Stolz unserer Nation und ist auch wichtig um unsere Pferdezuchtkultur zu pflegen, hat grosse Bedeutung.

Wegen ihrer niedrigen Anzahl zählt die Rasse zu den gefährderten Populationen (200 Stuten in Ungarn, 300 weltweit), konnte doch immer für den Sport international erfolgreiche Sportferde geben.

Ihre Besonderheit neben den anderen Sportpferden kommt dennoch durch ihre ausgewöhnliche Abstammung.
Da es damals genügend Arbeits-und Kutschenpferde in Mezőhegyes gaben, wurde die Rasse Gidran Richtung Reitpferd gelenkt, und um 1900 herum entwickelten sich diese Pferde für ausgezeichnete Hussarenpferde mit sehr guter Rittigkeit. Besonders bei Fuchsjagden fallen sie positiv auf und ernteten regelmaessig Anerkennung.

Anfang des XX. Jahrhunderts wurde sie eine homogene, elegante, edele, durch bewusster Zuchtarbeit mit gleichzeitig benutzter Inzucht und Linienkreuzungen in Europa die bedeutenste anglo-araber Rasse. Nicht nur mit ihrer bildhübschen Erscheinung sondern auch mit ihren Leistungen zählte sie zu den Ersten.

Dieses Hussarenpferd, das schon im Schatten des genetischen Todes Stand, hat in 1928 in Amsterdam bei der Olympiade, bei Springen Gold für Tschechei geholt. (Elliot, mit Captain Ventura)

Bíbor Gidran hat den unoffiziellen Weltrekord im Weitspringen aufgestellt, wo das Pferd das 10 m breite Rákos-Bach fehlerlos übersprungen ist.
Ein Wallach, Magyaremlék hat den 10. Platz für Bulgarien, in Vielseitigkeit, in 1936 bei der Olympiade in Berlin geholt. Hier hat bei Springen Delphis Silber gewonnen.

Zwischen den Weltkriegen gab es ein weiteres hervorragendes Springpferd mit dem Namen Medve (Bakony Gidran x GidranXLIX), welches Pferd früher vor der Kutsche arbeitete und nur durch Zufahl zum Springsport kam. Zu dieser Zeit hat Pauly Hartmann mit seiner Stute „Legszebb” bei dem Olympischen Grosspreis in Aachen den 5. Platz in Dressur geholt. Diese Stute hat hier zu Hause17 ersten Platz, 17 zweiten Platz und 9 dritten Platz erreicht. 4 Gidran IV-2 Furcsa war olympisches Teammitglied im Springen.
Die Erfolge gelten als Beweis für die Grösse und das genetische Wert der Rasse. Verständlich also, dass Mezőhegyes alles getan hat, um die Rasse nach dem II. Weltkrieg wiederherzustellen. Gustav Rau hat diese Arbeit in 1934 als „Hippologisches Wunder” genannt. Durch die öfteren Schlicksalschläge muss man sagen, dass mit Sicherheit nicht nur die für die Zucht unwertvollen Hengste ausgeschieden waren, doch konnte die Rasse die guten Eigenschaften als Reit-und Sportpferd erhalten.

Zauberhafte Leistungen haben auch für die Unglaubligen laut die Egsistenz der Rasse verkündet.
Aus der „Szennyes” Stutenfamilie war 7 Siglavy Gidran I-4 (1949) ein hervorragendes Springpferd. In 1955 gewann sie den ersten Platz bei der National Meisterschaft in Schwerkategorie. Ihre Tochter 85 Gidran „B” VIII (1960) zeigte auch sehr gute Springfähigkeiten. Ihre Tochter 83 Gidran Maxim I.-78 (Ibolya) (1978) hat regelmässig erfolgreich bei 140-er Parkuren teilgenommen, und war in der jugend Kategorie ungarischer Meister, und Champion in der Schwerkategorie, in 1984 Gewinner bei Pusaince über 170 cm. Die Tochter von Ibolya 183 Gidran XI-16 (Ima) (1996) ist erfolgreiches internationales 3* Militarypferd, und durch ihre Springleistung auch Mitglied des hollandischen Teams.
488 Inka (Gazal Gidran 4-Pereg Arany) (1957) startete über Jahre bei internationalen Wettkaempfen. Ihre beste Leistung erreichte sie in 1966, den dritten Platz bei Springen in CHIO Poznan. 5-mahl war sie Mitglied des CHIO Teams. 755 Igyal (Gidran B VII-98 Gazal Gidran) bei CHIO Wettkampf in 1967 in Budapest war 5. Sie hat im Einzeln 3. und mit dem Team 2. Platz gemacht.
Ragyogó (Siglavy XII – 20351 Lidi, nach 262 Ozora Árvácska) hat den Grosspreis von International Militärreiter Verein in 1966 in Wien gewonnen. War öfters international erfolgreich.
Diese ausgezeichnete Rasse konnte sich nicht nur im Sport, sondern auch bei Zuchttieraustellungen behaupten. Bei der letzten grossen Pferdezuchtaustellung in 1970 hat 28 Maxim Gidran-31 (MaximVIII-22 Gidran”C” II) den Grosspreis gewonnen.
In 1990 holten Gidran XXI Hauptbeschäler Silber, und in 1996 Gidran XX Hauptbeschäler Gold beim OMEK (Ländliche Landwirtschaftliche Ausstellung). In 2000 bei OMEK bekam 146 Gidran XVI-31 (Újdonság) Gold, und in 2005 190 Gidran XI-4 (Sóhaj) ebenso Gold.
Das einmahl elegantes und edeles Hussarenpferd und erfolgreiches Jagdpferd stellt heute sein ausergewöhnliches Talent auch im Springsport unter Beweis, wir sollten doch auch die Stute 99 Gidran VI-3 Obeliszk erwehnen, die im Zweiergespann in 1992 ungarischer Meister wurde.

Von einer der erfolgreisten Stutenfamilien(14 Regöly Gidran Iram) stammender Gidran XI Stammhengst war Springpferd in der Schwerkategorie. Öfters war er für die Olympiade qualifiziert. Unzählige Springwettkämpfe hat er in der Schwerkategorie gewonnen. Mit seinem Reiter László Bálint war er in 1991 ungarischer Meister im Springen. Bei Hengstleistungsprüfung ist er (bei Freispringen) 215 cm gesprungen. Seine Söhne und Töchter haben erfolgreich bei internationalen Wettkämpfen in Military und im Springen teilgenommen.

Für die 5 und 6 jährige Pferde ausgeschriebene Zuchtwettkampf haben sich in 2002 zwei junge Gidrans qualifiziert, wo 194 Gidran XI-30 (Illanó) den 14. Platz bei den 5 jährigen holte. 4543 Gidran XIII-43 (Fáraó) bei den 6 jährigen hat den 2. Platz geholt, da noch ein wenig Routine auch beim Pferd und auch beim Reiter fehlte.
Déva Gidran-30 (Torkos/Hűtlen) ist eines von den erfolgreichsten Military-Pferden in den letzten Jahren, und sich als einziges Pferd von Ungarn für die Olympiade in Sidney qualifizierte.
Dann könnten wir die Reihe mit Déva Gidran-5 (Semmi) folgen, die in 1999 bei 5-Kampf- Weltmeisterschaft 11 mal startete und immer fehlerlos blieb.
In 2001 bei den 3 jährigen Stuten, beim Freispringen, unter 50 Teilnehmer, haben 201 Gidran XI-49 (Ozirisz) den 3. und 203 Gidran XI-53 (Sáfrány) mit 202 Gidrán XI-50 (Sovánka) im Gleichstand den 4. Platz geholt.
163 Déva Gidrán-16 (Illatos) aus der 14 Regőly Gidran Iram Stutenfamilie, hat die Meisterschaft für Anfängerpferde gewonnen und so holte sie auch den Titel”Anfänger Militarypferd des Jahres). Den gleichen Titel hat Déva Gidran-1 (Róza/Roletti) in 2000 bekommen.

Und man könnte noch weiter die Erfolge aufzählen.
Zwischen 1980 und 1990 war Gidran XIX Stammhengst (Gibraltár) erfolgreiches Springpferd in Schwerkategorie.
Die zu dieser Zeit aus den zwischen 40-100 Stuten zählenden Gidranzucht kommende Sportpferde könnten wir noch weiter aufzählen, doch sollten wir nicht über die von weltweit geholten Erfolge von den aus der Zucht mit 40 Stuten in Mezőhegyes stammenden und in Rumainien weitergezüchteten Sportpferden, vergessen.
Gidran Rasbeg I-12 (Mytoc) und war romaenischer Meister, Mitglied des Nationateams und Gewinner der Springmeisterschaft in Balkan.
Die Nachkommende von Gidran XXXIX, Agressor und Falnic zeigten in Europa und sogar in Amerika die Springqualitaet von Gidran Pferde. Die oben genannten zwei Hengste waren immer im Springfinale bei den internationalen Wettkämfen in Mezőhegyes.
Naum Gidran-8 schaffte es in 1994 bei Pferdemeisterschaft in Haag bis zum Finale. Das das Pferd noch am 3. Tag gesattelt wurde, beweist seine Haerte.
Weitere Erfolge von den laetzten Jahren:

183 Gidran XI-16 (Ima) war Teilnehmer in 2002 bei der Junge Pferde Weiltmeisterschaft in Frankreich, und holte 17. Platz. In 2008 bei Military Boekelo (CCI***) qualifizierte sie sich mit Jan van Beek für Europameisterschaft.
3832 Gidran XI-32 (Regölő) erreichte in 2003 den 20. Platz bei der Junge Pferde Weiltmeisterschaft in Frankreich.
190 Gidran XI-4 (Sóhaj) war mit William Fox Pitt bei der Junge Pferde Weiltmeisterschaft in Frankreich in 2004 und gewann den zweiten Tag.
Andor Gidran-10 (Noé) in 2006 mit Balázs Kaizinger war auf dem 41. Platz bei der Junge Pferde Weiltmeisterschaft in Frankreich.
198 Gidran XI-39 (Nimfa) war in 2005 beim Gross Preis von Poland die zweite, danach ungarischer Meister in 2006 in „S”Military mit Kaizinger Balázs. Mit Harald Ambross hat mit ihr auf CCI*** Niveau eine Qualifikation für Olympiade in Peking ergekämpft.
Gidran Razbeg I-12 (KIS MITOK) war in 2008 mit Alice Naber Losemann holandischer Military Champion in „Z” Kategorie.