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Das Kisbérer Halbblutpferd

Auf dem von Graf Kasimir Batthyány konfiszierten Besitz in Kisbér gründete Franz Josef I. 1853 ein kaiserlich – königliches Militärgestüt.

Edle Pferde sollen hier gezüchtet werden. Aus staatlichen und einigen Privatgestüten wird eine rassenmässig bunte, aber gut selektierte Stutenherde mit importierten englischen Vollbluthengsten ausergewöhnlicher Qualität gedeckt.

Nachdem Ausgleich 1867, wurde das Gestüt ab 28. Dezember 1869, nachdem die ungarische Regierung der Familie Batthyány 1.700.000 Forint ausgezahlt hatte, auch rechtlich Königlich – Ungarisches Staatsgestüt.

Nach diesen ausgezeichneten Vollblut Hengsten entsteht ein sehr edles Reitpferd ganz im Typ des englischen Vollblüters, aber stärker in den Knochen und Gelenken, korrekt im Fundament, mit aussengewöhnlicher Leistungsbereitschaft.

Um die Jahrhundertwende war es schon eine bekannte und geschätzte Pferderasse. In dieser Zeit bildeten sich die berühmten Stämme der Kisbérer Halbblutrasse aus.

Zwischen den zwei Weltkriegen wurde der Wunsch zur Verstärkung der Rasse laut. Gute Halbblutsöhne berühmter Vollblutväter wurden als Hauptbeschäler aufgestellt und auch einige Hengste der Mezőhegyeser Halbblutrasse, der Furioso – North Star Rasse kamen zum Einsatz.

Dadurch wurde die Rasse stärker, konsolidierter, behielt aber den hohen Adel, die Eleganz und Leistungsbereitschaft.

Um die wertvollen Eigenschaften zu bewahren, wurden die Jungstuten im Gelände im Jagdreiten geprüft, wo sie die Geländestrecke mit Hindernissen in bestimmter Grundzeit absolvieren mussten.

Vor dem II. Weltkrieg wurden Hengste aus dem Gestüt Trakehnen importiert um die Leistungeingenschaften und Grundgangarten zu verbessern.

Nach dem Weltkrieg hatte das Pferd seine Aufgaben im Krieg und langsam auch in der Landwirtschaft verloren. Die Nutzung als Sportpferd wurde betont. Die Pferde dieser Rasse haben sich erfolgreich in dieser Sparte gezeigt. Széplány wurde 10. im Einzelspringen auf der Olympiade 1960 in Rom, auch Okulj war Mitglied der Mannschaft. Dezentor ist in Pardubice im internationalen Steeple Chase erfolgreich gelaufen.

Der in den 1960-70-er Jahren durchgeführte "Umzüchtungsprozess" traf diese Rasse am tiefsten.

Der rassereine Stutenbestand schrumpfte ganz zusammen.

Aus den Beständen der Stammzuchten und aus entsprechenden Stuten der Landeszucht wurde der Zuchtbestrand des Zuchtverbandes der Kisbérer Halbblutpferde 1989 gegründet.

Bis heute konnten schon bedeutende Erfolge in der Erhaltung der traditionellen Werte dieser Rasse Erreicht werden.

Pferde der Kisbérer Rasse sind ausgezeichnete Freizeitpferde, und die besten dieser Rasse sind ausgezeichnete Sportpferde mit internationalen Erfolgen in verschiedenen Disziplinen des Reitsportes.

Besonders herauszuheben sind Adel, elegantes Erscheinungsbild, Korrektheit im Fundament, gute Rittigkeit, harte Konstitution.

Aufgrund dieser Eigenschaften ist diese Rasse bekannt und beliebt. Wie auch die anderen ungarischen Rassen gehört das Kisbérer Halbblutpferd zu dem wertvollen ungarischen Kulturerbe.